Dienstag, 14. Juli 2009

Werkzeug

Mal wieder.
Nachdem die Beplankung abgeschlossen ist, der Aussensteven und die Kielleiste vorbereitet sind, müssen zunächst die Planken geschliffen werden bevor die Teile aufmontiert werden. Sonst komme ich nicht mehr in die Ecken. Nach dem ersten Test um mit meinem alten Dreieckschleifer die feinen Planken vorne am Bug zu säubern stellte ich fest das dass alte Ding nix taugt. Die feinen Abstufungen der Überplattungen gehen glatt dabei drauf.
Da habe ich jetzt mal wieder in die Tasche gegriffen und es gleich richtig gemacht. Mit dem Ergebnis das jetzt ein Fein-Multimaster und auch gleich ein Band- und Tellerschleifer unterwegs ist.
Den letzteren brauche ich noch für diverse Kleinteile die noch im Innenausbau kommen. Er steht schon länger auf der Watchlist.
Man muss also nur ein Bootchen bauen und so kommt man an ein komplettes Set an erstklassigen Werkzeugen.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Der Aussensteven

Nachdem die Dübel grob gekürzt sind geht es als nächstes an das Anpassen des Aussenstevens. Die Plankenüberstände werden am Innensteven bündig geschliffen und die Rundung solange angepasst bis der äussere Steventeil überall satt anliegt. Er wird an den Enden auf das passende Mass gekürzt und bekommt oben(also unten) eine Ausklinkung für die Kielleiste die zwischen Skeg und Steven gesetzt wird.
Aussensteven
Später wird er noch abgeschrägt und auf die genaue Breite gebracht so das die Stirnkanten der Planken genau abgedeckt sind.
Aber das wird eine andere Geschichte.

Dienstag, 7. Juli 2009

Verdübeln

Etwa gefühlte 1 Million Schraubenlöcher am Steven und am Spiegel wurden mit Querholzdübeln verschlossen. Na ja, nicht ganz eine Million aber doch etliche. Die Schrauben wurden jetzt, nach dem Aushärten des Klebers nicht mehr gebraucht, sie waren sowieso nur als Montagehilfe notwendig wegen des sehr starken Twistes der Planken. Ein Paar sind mir beim herausdrehen abgerissen. Auch gut bleiben sie eben drinnen. Der korrekte Sitz der Schrauben(Dübel) sind auch ein nicht zu unterschätzendes optisches Element. Sie treten später nach dem lackieren sehr stark in Erscheinung. Deshalb habe ich da wo ein paar fehlten einfach noch ein paar Löcher gebohrt und auch dort Dübel gesetzt.
Verduebeln
Nicht überall ist es mir gelungen den richtigen Abstand zu finden. Das liegt daran das die Auflagefläche am Steven teilweise gerade mal 15-20 mm breit ist und dann das die Planken beim verleimen zunächst unterschiedlich überstehen. Ein genaues anzeichnen ist nicht möglich und wenn die Betrachterlinie etwas verrutscht sitzt der 8 mm Dübel zu sehr am Rand. Na ja, Handgewebte Teppiche erkennt man auch daran das sie einen Webfehler haben. Das macht sie besonders Wertvoll.
Warum sollte das an einem Bootchen nicht auch gelten?

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die letzte Planke sitzt

Ächz. Es ist geschafft und die letzte Planke ist gesetzt. Es war noch einmal recht kompliziert. Der letzte Plankengang war ein ziemlich krummer Hund und soll natürlich rechts wie links genau identisch sein.
Ein großer Meilenstein ist erreicht und es war ein recht langer Weg dahin.
Planken-fertig
Die Plankenüberstände am Steven habe ich mit dem Bandschleifer grob bündig geschliffen. Hier soll der äussere Steven aufgebracht werden der noch in der Verleimvorrichtung liegt und mit Schraubzwingen fixiert ist damit er sich nicht in der recht langen Zeit seit seiner Verleimung verzieht.
Steven-vorgeschliffen
Die Überstände der Planken am Spiegel sind auch bündig geschliffen und die Fugen schauen gut aus. Soll heißen sie sind dicht und passen.
Spiegel-verschliffen
Jaa

Sonntag, 7. Juni 2009

Planken planken

So ein verregnetes Wochenende hat auch seine guten Seiten. Es bleibt ohne Reue mehr Zeit zum Bootchbauen.
Der sechste Gang ist jetzt gelegt und bereits die erste der siebten Plankenreihe. Die beiden letzten also die Sieben und Acht mache ich separat.
Planke-6

Planke-7
Während ich die anderen immer paarweise aus der Schablone geschnitten habe werde ich für diese jeweils eine separate Schablone anfertigen. Trotz der paarweisen Fertigung und damit der gleichen Form der ersten sechs zeigen sich jetzt doch Unterschiede. Die eine Planke liegt anders auf als die gleiche auf der anderen Seite. Das mag daran liegen das es doch immer wieder Verschiebungen im Millimeterbereich gibt die sich irgendwann summieren. Da sich die letzten beiden Plankengänge, also die Oberen, dem Auge des Betrachters besonders einprägen ist hier doch erhöhte Sorgfalt und etwas mehr Aufwand notwendig. Schließlich soll das Bootche seitengleich aussehen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Ich glaube es wird ein Boot

Nach dem legen der fünften Planke von acht auf jeder Seite sieht man schon die Rundungen.
Planke-5

Halber-Rumpf
Langsam kann ich verstehen warum Bootsnamen weiblich sind ;-).

Samstag, 16. Mai 2009

Plank plank II

Sodele, der Plankenprozess geht weiter
Nachdem der Falz eingehobelt ist muß er auch eingepasst werden. Eine langwierige Sache denn zunächst muß die Planke mit Zwingen befestigt werden damit sie nicht wegrutscht und dann heißt es nacharbeiten, gucken, nacharbeiten, gucken und schön passen muß es auch. Das Bootche soll mal natur lackiert werden, es wäre auch schade um das schöne Mahagonisperrholz, und da darf keine hässliche Fuge zwischen den Plankenstößen sein.
Falztest
Die Schräge an der Spiegelkante muß dann noch ausgestemmt werden. Die Planke kommt mit einem ziemlich strammen Bogen an. Weil die einzelnen Planken alle unterschiedliche Winkel haben muß jede einzelne für sich angepasst werden.
Spiegel-angleichen
Die beiden zusammenzuleimenden Planken müssen zunächst mit unverdicktem Epoxi vorgestrichen werden damit es gut in das Holz einzieht.
Planke-vorstreichen

Zweite-Planke-vorstreichen
Dann wird mit speziellen Baumwollflocken das restliche Epoxi verdickt bis es eine Spachtelmasse ergibt und damit die Klebefuge einseitig eingestrichen. Damit werden eventuelle Unebenheiten das Passteile ausgeglichen.
Planke-einstreichen
Rausquetschen muss es. Nur dann kann man sicher sein das es überall hingelangt ist und die Fugendichtheit gewährleistet ist. Das Problem dabei: Die Planke rutscht jetzt beim auflegen wie auf Seife und die erste Zwinge oder auch Klemme wird zum Akt. Aber irgendwann klappt auch das. Die Flächen sind dann je nach Geschick entsprechend verschmiert.
Ausquetschen
Das Epoxi hat die Eigenschaft hart zuwerden wie ein Stein. Um die spätere Nacharbeit des Schleifens zu erleichtern muss das herausgequetschte Epoxi mit einem kleinen scharfen Spachtel noch abgestrichen werden bevor es hart wird. Die Lappen auf die das angestrichene Epoxi gestrichen wird kann man nach dem zweiten mal wegschmeißen. Sie sind zu nix mehr zu gebrauchen.
Gesaeubert
Und so sieht der fertige vierte Gang von vorne aus.
Vierter-Gang-fertig
Puhh die Hälfte ist damit geschafft. Noch vier weitere Gänge.

Montag, 11. Mai 2009

Plank plank plank

Der zweite und der dritte Gang ist gelegt und der vierte in Vorbereitung. Das Regenwetter hatte auch etwas für sich denn so blieb auch die Zeit dafür.
Das fugenlose ansetzen der Planken ist nicht einfach weil sich durch das fälzen der Planken der Twist ändert. Es bleibt nur sich allmählich an die Passung anzunähern.
Gang zwei und drei.
Gang-zwei

Gang-drei

Gang-drei-passt
Hier kommt Gang vier. Ziemlich viel Aufwand das alles vorzubereiten.
Ansetzen des Sperrholzrohlings zum anzeichnen.
Schablone-anzeichnen
Die Überlappung der Planke muß dazugenommen werden und wird mittels Meter und Straklatte nachgezeichnet.
Ueberlappung-anzeichnen
Passt so fürs erste.
Passt-so
Nacharbeiten der Unebenheiten der Schnittkanten der Stichsäge. Schön rund soll es sein und ohne Buckel oder Dellen.
Kanten-nacharbeiten
Passt so fürs erste. Den Rest der Anpassung mache ich an den Originalplanken
Schablonentest
Die Schablone ist fertig für gut befunden und wird auf das Bootsbausperrholz gelegt zum anzeichnen der beiden Planken. Die Platten liegen doppelt so das beim schneiden immer zwei gleiche entstehen.
Planke-anzeichnen
Der Falz für die vordere Überlappung wird eingehobelt.
Falz-an-der-Planke
Der Falz wird solange angepasst bis er passt.
Dann wird auch die Planke vier mit viel Schraubzwingen und Holzklemmen verleimt.
Aber erst wenn der Spiegel richtig ausgeklingt ist, die Schräge der Überlappung eingehobelt ist und das ganze für gut genug befunden wird.
Aber heute nicht mehr ;-)

Acorn Tender

Entstehung eines Tenders

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Hallo Jonix, ich habe vor einiger Zeit diesen Block...
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