Rumpfbau

Mittwoch, 30. September 2009

Schleifen

Schleifen, schleifen, schleifen, auf den anderen Arm wechseln, schleifen, schleifen. Schleifpapier wechseln.
Schleifen, schleifen, schleifen, auf den anderen Arm wechseln, fluchen, fluchen, noch einmal richtig kräftig fluchen, Schleifpapier wechseln. Schleifen, schleifen...
Schleifpapier in die Ecke werfen, die neue Fein vorsichtig weglegen(war schließlich nicht billig) und Pause machen.
Ins Freie gehen und Staub ausschütteln wie Uma Thurman als Beatrix Kiddo in Quentin Tarantinos Kill Bill II nachdem sie sich selbst aus dem Grab ausbuddelte.
Uma-Thurman
Schleifen

Sonntag, 19. Juli 2009

Regentage

So Schmuddelwetter hat ja auch sein gutes. Wenn man gerade ein Bootchen baut. So hat es dieses Wochenende gereicht um den äusseren Steven und den Kiel endgültig anzupassen und zu montieren. Im Vorfeld hatte ich den Bugbereich schon mal geschliffen so das es mit dem Steven davor nicht mehr allzu schwierig wird.
Stevenverleimung
Dann konnte ich auch gleich noch die Bilgerunners(Schlingerleisten) aufleimen. Sie sind wohl dafür da dass das Bootche nicht zu wackelig wird und etwas ruhiger im Wasser liegt. Laut Plan waren zwei Massivholzleisten mit einem Querschnitt von 20 x 20mm vorgesehen. Ich habe die auch gemacht musste dann aber feststellen das sie nicht zu montieren waren. Die Leisten waren zu stark um mit Schrauben die nur 10 mm in die Planke eindringen dürfen die Biegung zu halten. Sie wären ausgerissen. So habe ich dann als Alternative 3 mal 6er Sperrholzleisten genommen. Die untere wurde in die Planken geschraubt und die beiden oberen jeweils wiederum mit Schrauben darauf.
Der neue Multimaster von Fein läuft hervorragend. Es macht richtig Spass damit die Planken zu schleifen und zunächst vom gröbsten Dreck und Epoxigeschmiere zu befreien.
So hat es denn am Sonntag noch gereicht um sämtliche Planken, den Kiel und den Steven mit 80er Körnung vorzuschleifen.
Geschliffen

Dienstag, 7. Juli 2009

Verdübeln

Etwa gefühlte 1 Million Schraubenlöcher am Steven und am Spiegel wurden mit Querholzdübeln verschlossen. Na ja, nicht ganz eine Million aber doch etliche. Die Schrauben wurden jetzt, nach dem Aushärten des Klebers nicht mehr gebraucht, sie waren sowieso nur als Montagehilfe notwendig wegen des sehr starken Twistes der Planken. Ein Paar sind mir beim herausdrehen abgerissen. Auch gut bleiben sie eben drinnen. Der korrekte Sitz der Schrauben(Dübel) sind auch ein nicht zu unterschätzendes optisches Element. Sie treten später nach dem lackieren sehr stark in Erscheinung. Deshalb habe ich da wo ein paar fehlten einfach noch ein paar Löcher gebohrt und auch dort Dübel gesetzt.
Verduebeln
Nicht überall ist es mir gelungen den richtigen Abstand zu finden. Das liegt daran das die Auflagefläche am Steven teilweise gerade mal 15-20 mm breit ist und dann das die Planken beim verleimen zunächst unterschiedlich überstehen. Ein genaues anzeichnen ist nicht möglich und wenn die Betrachterlinie etwas verrutscht sitzt der 8 mm Dübel zu sehr am Rand. Na ja, Handgewebte Teppiche erkennt man auch daran das sie einen Webfehler haben. Das macht sie besonders Wertvoll.
Warum sollte das an einem Bootchen nicht auch gelten?

Freitag, 17. April 2009

Annäherungen

Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste oder gut Ding will weile haben.
Beim zweiten Plankengang muss ich mich vorsichtig herantasten. Die Planken müssen sauber aufliegen damit und der Rundung angepasst werden. Lieber ein oder zweimal zuviel nachmessen als eine zerschnittene Planke wegwerfen.
Anpassen

Schablone
Die Schablone muss noch nachgearbeitet werden. An manschen Stellen steht sie doch noch zu weit vor. Aber das kommt nächste Woche.
Zunächst mache ich einen kleinen Ausflug nach Holland zu einer Bootsbauerschule die am Sonntag Tag der offenen Tür hat. Ein bisschen ausspähen kann nicht schaden.

Mittwoch, 15. April 2009

Klemmen

Iain Oughtreds Spezialzwingen für die Plankenverleimung. Schnell, viel, vor allem günstig und durchaus praktisch.
Klemmen
Durch die Verwendung von ein paar Resten der Multiplexplatten für die Mallen sogar auch noch recht belastbar. Die Brettchen reißen nicht sondern geben dem Keil nach so das doch recht viel Druck auf die zu verleimenden Planken ausgeübt werden kann. Der Schneiderest der großen Platte hat gereicht für 20 Stück von diesen Dingern.
Ansonsten, die Vorbereitung für den zweiten Plankengang ist im vollem gang. Der Spiegel will die Aussparung angepasst haben, die erste Planke will an der Auflagefläche abgeschrägt werden und nicht zuletzt ganz besonders tricky die Aussparung für den Falz am Steven damit die beiden Planken dort nicht mehr überlappen sondern ineinander laufen.
Aber zunächst erst mal die Schablone für den zweiten Plankengang. Ein ziemlich krummer Hund wie man jetzt schon sieht.
Plankenschablone
Der Twist ist auch an dieser nicht ohne so das es schon beim schneiden der Schablone schwierig wird. Ich werde hier mächtig aufpassen müssen das die Planke überall gleichmäßig mit dem richtigen Mass aufliegt.

Dienstag, 31. März 2009

Straken II

Mit dem Straken bin ich zunächst einmal fertig. Es werden noch ein paar Feinarbeiten zu machen sein aber das nehme ich mir während des peplankens vor.
Als nächstes ist jetzt die Vorbereitung für die erste Schnittschablone an der Reihe dann werde ich sehen wo noch Nacharbeiten an der Kielleiste und des Stevens zu machen sind.
Kielleiste

Strak

Feine-Werkzeuge

Montag, 30. März 2009

Straken

Die Kanten des Kiels und des Stevens müssen nun an die Schräge der Mallen angepasst werden(straken). Ich verwende dazu Strakleisten die den Bogen der späteren Planken zeigen. Der Steven behält dabei vorne ein fixes Breitenmaß während sich der Strak je nach Stevenbogen im Neigungswinkel verändert. Auch die Kielleiste bekommt eine unterschiedliche Schräge. Eine heikle Sache denn die Abschrägungen müssen genau dem Einlaufwinkel der Planken entsprechen. Dies ist bisher die schwierigste Aufgabe die mir entgegenkommt. Die verschiedenen Winkel müssen genau passen und wenn etwas zuviel abgenommen wird muss ich die gegenüber liegende Seite anpassen. Ich verwende für die groben Arbeiten am Steven den Bandschleifer, an der breiten Kielleiste einen Elektrohobel und für die genaue Anpassung zwei neue Werkzeuge die ich extra dafür im Internet geordert habe.
Einen kleinen Einhandhobel mit Flachwinkel mit der Bezeichnung 60 ½ von Stanley und einen Ziehhobel von Veritas. Beides sind sehr feine Werkzeuge auf die auch Bootsbauer aus dem Woodenboatforum schwören, was ich mittlerweile auch bestätigen kann, welche aber im Fachhandel bei uns nicht zu bekommen sind. Anscheinend gibt es nicht sehr viele Bootchebauer hier auf dem trockenen Landesinneren die so etwas brauchen können. Meine beiden guten Putz- und Doppelhobel von Ulmia sind dazu zu groß. Mit denen würde ich ständig an die Kanten der Mallen donnern. Es sind eben doch mehr Möbelbauerwerkzeuge. Gut das es Internetwerkzeugshops gibt.
Ach ja, die Vorgehensweise:
Leiste ranhalten, übers linke Auge peilen, straken, Leiste ranhalten übers rechte Auge peilen, straken, zur anderen Seite wechseln, Leiste ranhalten, übers linke Auge peilen, straken, Leiste ranhalten übers rechte Auge peilen, straken, messen ob nix schief wird, andere Seite, Leiste ranh...
Stundenlang.
Bilder folgen

Sonntag, 22. März 2009

Meilenstein

So das Gerippe ist nun verleimt. Den Kiel machte ich aus zwei Teilen die jeweils 10 mm Stark sind. So lässt er sich leichter biegen. Der Biegeradius am Heck zum Spiegel hin ist doch sehr eng so das es selbst mit den 10er Leisten ein ziemlicher Kraftakt war. Ich habe vorsichtshalber am Steven und am Spiegel zusätzlich VA-Schrauben verwendet. Nicht das mir irgendwann einmal Risse auftauchen.
Bei der Probe zeigte sich das sich der Kiel nach der Abnahme der Zwingen durch die Spannung in der Mitte nach oben wölbte. Ich hoffe das sich das durch die zweite Kielleiste und die damit erreichte Formverleimung weitgehend eliminiert.
An Schraubzwingen habe ich alles aufgeboten was da war. Selbst die kleinen Spannklemmen. Ich denke mir dabei viel hilft viel.
Kielverleimung
Spannende Sache

Acorn Tender

Entstehung eines Tenders

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