Beplanken

Mittwoch, 1. Juli 2009

Die letzte Planke sitzt

Ächz. Es ist geschafft und die letzte Planke ist gesetzt. Es war noch einmal recht kompliziert. Der letzte Plankengang war ein ziemlich krummer Hund und soll natürlich rechts wie links genau identisch sein.
Ein großer Meilenstein ist erreicht und es war ein recht langer Weg dahin.
Planken-fertig
Die Plankenüberstände am Steven habe ich mit dem Bandschleifer grob bündig geschliffen. Hier soll der äussere Steven aufgebracht werden der noch in der Verleimvorrichtung liegt und mit Schraubzwingen fixiert ist damit er sich nicht in der recht langen Zeit seit seiner Verleimung verzieht.
Steven-vorgeschliffen
Die Überstände der Planken am Spiegel sind auch bündig geschliffen und die Fugen schauen gut aus. Soll heißen sie sind dicht und passen.
Spiegel-verschliffen
Jaa

Sonntag, 7. Juni 2009

Planken planken

So ein verregnetes Wochenende hat auch seine guten Seiten. Es bleibt ohne Reue mehr Zeit zum Bootchbauen.
Der sechste Gang ist jetzt gelegt und bereits die erste der siebten Plankenreihe. Die beiden letzten also die Sieben und Acht mache ich separat.
Planke-6

Planke-7
Während ich die anderen immer paarweise aus der Schablone geschnitten habe werde ich für diese jeweils eine separate Schablone anfertigen. Trotz der paarweisen Fertigung und damit der gleichen Form der ersten sechs zeigen sich jetzt doch Unterschiede. Die eine Planke liegt anders auf als die gleiche auf der anderen Seite. Das mag daran liegen das es doch immer wieder Verschiebungen im Millimeterbereich gibt die sich irgendwann summieren. Da sich die letzten beiden Plankengänge, also die Oberen, dem Auge des Betrachters besonders einprägen ist hier doch erhöhte Sorgfalt und etwas mehr Aufwand notwendig. Schließlich soll das Bootche seitengleich aussehen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Ich glaube es wird ein Boot

Nach dem legen der fünften Planke von acht auf jeder Seite sieht man schon die Rundungen.
Planke-5

Halber-Rumpf
Langsam kann ich verstehen warum Bootsnamen weiblich sind ;-).

Samstag, 16. Mai 2009

Plank plank II

Sodele, der Plankenprozess geht weiter
Nachdem der Falz eingehobelt ist muß er auch eingepasst werden. Eine langwierige Sache denn zunächst muß die Planke mit Zwingen befestigt werden damit sie nicht wegrutscht und dann heißt es nacharbeiten, gucken, nacharbeiten, gucken und schön passen muß es auch. Das Bootche soll mal natur lackiert werden, es wäre auch schade um das schöne Mahagonisperrholz, und da darf keine hässliche Fuge zwischen den Plankenstößen sein.
Falztest
Die Schräge an der Spiegelkante muß dann noch ausgestemmt werden. Die Planke kommt mit einem ziemlich strammen Bogen an. Weil die einzelnen Planken alle unterschiedliche Winkel haben muß jede einzelne für sich angepasst werden.
Spiegel-angleichen
Die beiden zusammenzuleimenden Planken müssen zunächst mit unverdicktem Epoxi vorgestrichen werden damit es gut in das Holz einzieht.
Planke-vorstreichen

Zweite-Planke-vorstreichen
Dann wird mit speziellen Baumwollflocken das restliche Epoxi verdickt bis es eine Spachtelmasse ergibt und damit die Klebefuge einseitig eingestrichen. Damit werden eventuelle Unebenheiten das Passteile ausgeglichen.
Planke-einstreichen
Rausquetschen muss es. Nur dann kann man sicher sein das es überall hingelangt ist und die Fugendichtheit gewährleistet ist. Das Problem dabei: Die Planke rutscht jetzt beim auflegen wie auf Seife und die erste Zwinge oder auch Klemme wird zum Akt. Aber irgendwann klappt auch das. Die Flächen sind dann je nach Geschick entsprechend verschmiert.
Ausquetschen
Das Epoxi hat die Eigenschaft hart zuwerden wie ein Stein. Um die spätere Nacharbeit des Schleifens zu erleichtern muss das herausgequetschte Epoxi mit einem kleinen scharfen Spachtel noch abgestrichen werden bevor es hart wird. Die Lappen auf die das angestrichene Epoxi gestrichen wird kann man nach dem zweiten mal wegschmeißen. Sie sind zu nix mehr zu gebrauchen.
Gesaeubert
Und so sieht der fertige vierte Gang von vorne aus.
Vierter-Gang-fertig
Puhh die Hälfte ist damit geschafft. Noch vier weitere Gänge.

Montag, 11. Mai 2009

Plank plank plank

Der zweite und der dritte Gang ist gelegt und der vierte in Vorbereitung. Das Regenwetter hatte auch etwas für sich denn so blieb auch die Zeit dafür.
Das fugenlose ansetzen der Planken ist nicht einfach weil sich durch das fälzen der Planken der Twist ändert. Es bleibt nur sich allmählich an die Passung anzunähern.
Gang zwei und drei.
Gang-zwei

Gang-drei

Gang-drei-passt
Hier kommt Gang vier. Ziemlich viel Aufwand das alles vorzubereiten.
Ansetzen des Sperrholzrohlings zum anzeichnen.
Schablone-anzeichnen
Die Überlappung der Planke muß dazugenommen werden und wird mittels Meter und Straklatte nachgezeichnet.
Ueberlappung-anzeichnen
Passt so fürs erste.
Passt-so
Nacharbeiten der Unebenheiten der Schnittkanten der Stichsäge. Schön rund soll es sein und ohne Buckel oder Dellen.
Kanten-nacharbeiten
Passt so fürs erste. Den Rest der Anpassung mache ich an den Originalplanken
Schablonentest
Die Schablone ist fertig für gut befunden und wird auf das Bootsbausperrholz gelegt zum anzeichnen der beiden Planken. Die Platten liegen doppelt so das beim schneiden immer zwei gleiche entstehen.
Planke-anzeichnen
Der Falz für die vordere Überlappung wird eingehobelt.
Falz-an-der-Planke
Der Falz wird solange angepasst bis er passt.
Dann wird auch die Planke vier mit viel Schraubzwingen und Holzklemmen verleimt.
Aber erst wenn der Spiegel richtig ausgeklingt ist, die Schräge der Überlappung eingehobelt ist und das ganze für gut genug befunden wird.
Aber heute nicht mehr ;-)

Dienstag, 5. Mai 2009

Der zweite Plankengang

Weiter geht’s mit dem Beplanken. Was im Trockenlauf sehr gut ausgesehen hat wird natürlich im Ernstfall mit Schmatze darunter nicht so sein. So hat sich doch die Überlappung am Steven nicht so schön gezeigt wie vorher. Sei es drum. Das Epoxi kann auch etwas retuschieren. Die Spezialklemmen von Iain Oughtred entwickelt zeigten sich sehr praktisch weil sich die Planke doch durch die Biegespannung etwas abhob.
Zweiter-Plankengang

Mittwoch, 22. April 2009

Annäherungen II

So langsam wird’s. Die eine Planke passt schon mal ganz gut. Im vorderen Bereich musste sie mit einem Falz so angepasst werden das sie am Steven genau in einer Flucht mit der darüber liegenden steht. Gar nicht so einfach das ganze so zu fälzen das es genau passt denn die Winkel sind nicht rechtwinkelig sondern abfallend wegen der Schräge der Beplankung. Planke-gefaelzt
Ich habe etwa 6 mal angesetzt und dann wieder nachgearbeitet. Aber im Trockenlauf sieht das ganze recht gut aus.
Die gegenüberliegende Planke werde ich erst anpassen wenn die erste verleimt ist damit ich genau weis wo sie im unteren Ende ausläuft.

Zuvor jedoch muss erst der Skeg gefertigt und zum Spiegel hin genau in die Mitte gesetzt werden. Er wird von innen durch den Kiel mit ein paar Schrauben festgemacht. Bevor ich also von innen nicht mehr drankomme weil vor lauter Planken alles zu ist muss eben dieses Teil zuerst. Also vor noch dem zweiten Plankengang.
Aber das wird eine andere Geschichte.

Donnerstag, 9. April 2009

Die zweite Planke

Hat etwas besser geklappt. Ein gewisser Lerneffekt ist also nicht ausschliessbar. Mangels Platz auf der gegenüberliegenden Seite des Kiels, wo jetzt die erste Planke sitzt, konnte ich ein paar Schraubzwingen nur über Hilfsmittel ansetzen. Ich musste zunächst Leisten schneiden und seitlich an die Mallen festzwingen und an diesen Leisten wiederum mit einer Zwinge die Planke nach unten drücken bis sie am Kiel festgeschraubt ist. Die Befestigung am Steven war wegen des sehr starken Twistes trotzdem nicht weniger fummelig weil die Planke auf dem rutschigen Epoxidharzbett die Neigung hat nach oben aus der Schräge zu rutschen.
Second-Plank
Aber was muss das muss und morgen geht es endlich aufs Revier zum segeln. Die Verleimung kann ohne mich aushärten.

Dienstag, 7. April 2009

Die erste Planke

Die Sau. Hat die sich gewehrt.
Die Schnittschablone machte ich aus billigem Sperrholz und nach langem anpassen und nachhobeln legte ich zwei der guten Bootsbausperrhölzer übereinander und legte die Schablone darauf um die Linien zu zeichnen.
Das schneiden mit der Stichsäge klappte ganz gut. Ich musste aber doch die Schnittkante nachhobeln um die Unregelmäßigkeiten sauber zu bekommen.
Ich hatte nun zwei Planken die absolut identisch waren. Es war noch etwas Feinarbeit notwendig und dann kam es. Das 6 Millimeter starke Sperrholz wird am vorderen Teil, am Steven, sehr stark getwistet. Bei der ersten, der unteren Planke ist das leider so durch die Formgebung. Ich musste den enormen Druck mit Schrauben förmlich erkämpfen. Nach einem Trockenlauf schien auch alles zu klappen. Die Planke lag überall schön an den schräg nach unten laufenden Mallen an und ich machte den Epoxi-Gang.
Erst mit dünnem Epoxidharz beide Seiten einstreichen und dann mit verdicktem Harz die eine Fläche satt auftragen. Nun wollten aber irgendwie die Schrauben nicht mehr dahin wo sie hinsollten und das Verleimen der Planke wurde zum Horrortrip. Entweder machte sie einen Bogen oder sie lief irgendwo weg oder lag nicht mehr richtig an den Mallen an. Mit Schraubzwingen und ein paar Schraubenlöchern mehr als geplant habe ich sie dennoch so hinbekommen wie sie sollte.
Die Schrauben die man vorne auf dem Foto sieht werden nach dem Aushärten entfernt und noch einmal etwas versenkt. Dann kommen später Querholzstopfen darauf so das es sauber aussieht. Es hätten eigentlich gar nicht so viele sein sollen aber 3 Stück davon sind mir abgerissen.
First-Plank
V4A Schrauben abgerissen. Das muss man sich mal vorstellen.
Ich sehr gespannt ob die Planke nach dem abnehmen der kleinen Zwingen noch hält oder doch abreisst.

Acorn Tender

Entstehung eines Tenders

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